Bio-Flüssiggas

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Als einer der führenden Flüssiggasanbieter in Süddeutschland können wir Ihnen als Innovation auf dem Energiemarkt ab sofort Bio-Flüssiggas (BioLPG*) anbieten. Sie können frei wählen, welchen Anteil an Bio-Flüssiggas Sie Ihrem herkömmlichen Flüssiggas beimischen. Lassen Sie sich jetzt von unseren Fachleuten dazu beraten!

(* Die Bezeichnungen Bio-Flüssiggas, BioLPG und biogenes Flüssiggas bezeichnen ein und denselben Brennstoff und werden im Folgenden im Wechsel verwendet.)

Warum bieten wir Bio-Flüssiggas überhaupt an?

Gebäude & KLimaschutzziele

Die Auswirkungen des Klimawandels sind allgegenwärtig. Eine starke Reduzierung des CO₂-Ausstosses ist alternativlos. Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist unter anderem, dass der Gebäudesektor langfristig deutlich emissionsärmer werden muss. Über alle Gebäude hinweg soll der Energiebedarf nach gesetzlichen Vorgaben gesenkt werden. All dies erfordert den Einsatz von Technologien mit geringeren Treibhausgasemissionen.

Klimaneutrale Neubauten

Biogenes Flüssiggas spielt hierbei eine wichtige Rolle. Bio-Flüssiggas leistet mit einer im Vergleich zu konventionellem Flüssiggas geringeren CO₂-Bilanz (je nach Herstellungsverfahren und Zertifizierung) einen Beitrag zur Emissionsminderung, insbesondere im ländlichen Raum. Als regionaler Energieversorger in Süddeutschland sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Die aktive Unterstützung nachhaltiger Energiekonzepte ist daher ein zentrales Ziel für uns.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick darüber, was Bio-LPG ist, wie es hergestellt wird, welche Vorteile es Ihnen bietet und warum es ein Baustein für die Energiewende sein kann.

Was ist Bio-Flüssiggas?

Bio-Flüssiggas ist ein Brennstoff, der zu mindestens 95% aus Propangas und zu maximal 5% aus Butangas besteht. Der Methangehalt von BioLPG darf maximal 0,1% betragen, der Schwefelanteil liegt bei maximal 50 mg/kg. Bio-Flüssiggas ist emissionsarm und wird wie herkömmliches Flüssiggas vorwiegend in ländlichen Gebieten ohne Zugang zum Erdgasnetz als flexible, dezentrale Energiequelle eingesetzt.

Wie wird Bio-Flüssiggas hergestellt?

Die Bio-Variante von Flüssiggas entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Biokraftstoffen aus organischen Abfall- und Reststoffen sowie aus nachwachsenden Rohstoffen, z.B. hydrierten Pflanzenölen (HVO). Die Einsatzstoffe müssen zunächst erhitzt werden. Bei der Reaktion entsteht dann neben dem hydrierten Pflanzenöl (bzw. den Reststoffen) das CO₂-freie BioLPG. Dieses Verfahren ermöglicht es, die bestehende Raffinerieinfrastruktur zu nutzen. Das aktuelle Produktionspotential beträgt derzeit übrigens ca. 200.000 Tonnen (ca. 2,57 TWh) BioLPG pro Jahr. Das entspricht ca. 17 Prozent des Flüssiggases, das derzeit zur Deckung des Heizbedarfs eingesetzt wird.

Quelle: Neste Oyj

Quelle: Neste Oyj

Welche Vorteile bietet Bio-Flüssiggas?

Eigenschaften von Bio-Flüssiggas

Bio-Flüssiggas kann gerade in den oftmals von Ölheizungen dominierten ländlichen Regionen zu einer messbaren Reduktion von Treibhausgasen beitragen. Je nach eingesetztem Rohstoff weist Bio-Flüssiggas über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich geringere CO₂-Emissionen auf als konventionelles Flüssiggas. Wird es beispielsweise aus zertifizierten Abfall- und Reststoffen gewonnen, zeigt die Ökobilanz im Vergleich zu fossilem Flüssiggas erhebliche Einsparpotenziale. Zudem verbrennt Flüssiggas technisch bedingt mit geringen Rückständen von Ruß, Asche oder Feinstaub.

Sofort einsetzbar in bestehenden Anlagen

Bio-Flüssiggas ist chemisch so beschaffen, dass es in beliebigen Anteilen mit konventionellem Flüssiggas gemischt werden kann. Daher lässt es sich in allen bestehenden Flüssiggas-Anlagen und -Tanks nutzen. Eine Auswechslung oder technische Umrüstung bereits vorhandener Systeme ist für die Beimischung in der Regel nicht notwendig, wodurch Zeit und Kosten entfallen.

Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

Aufgrund der vergleichbaren Verbrennungseigenschaften lässt sich biogenes Flüssiggas nicht nur für Heizzwecke, sondern auch als Treibgas im gewerblichen sowie industriellen Kontext oder zur dezentralen Stromerzeugung einsetzen. Damit bleibt der Energieträger in seiner Anwendung flexibel.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Hersteller und Anbieter arbeiten kontinuierlich daran, den Anteil an nachhaltigen Abfall- und Reststoffen in der Produktion weiter zu erhöhen und neue Rohstoffquellen zu erschließen. Dadurch soll die Effizienz der Herstellung und die Emissionsminderung langfristig weiter optimiert werden.

BioLPG Energiewende

Bio-LPG und die gesetzlichen Rahmenbedingungen

Bio-Flüssiggas bietet sich insbesondere für Neubauten an, da es unter bestimmten Voraussetzungen zur Erfüllung der gesetzlichen Nutzungspflichten für erneuerbare Energien im Gebäudeenergiegesetz (GEG) beitragen kann.

Anerkennung im Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt die Vorgaben für Heizungsanlagen. Bio-LPG ist hierbei als gasförmige Biomasse im Gesetz verankert und kann als Erfüllungsoption für erneuerbare Energien dienen, sofern die vorgeschriebenen Nachweise und Massenbilanzierungen erbracht werden. Die rechtlichen Anforderungen des GEG können je nach Anlagentyp bei bestimmten Mindest-Beimischungsanteilen von Bio-LPG (beispielsweise bei Brennwertthermen oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen) erfüllt sein.

Reduzierter Primärenergiefaktor

Für die energetische Bewertung nach dem GEG ist der Primärenergiefaktor (PEF) eines Brennstoffs ausschlaggebend. Ein niedrigerer PEF verringert den berechneten Primärenergiebedarf eines Gebäudes, wodurch gesetzliche Baustandards unter Umständen einfacher erreicht und der Aufwand für zusätzliche Dämmmaßnahmen angepasst werden kann. Während konventionelles Flüssiggas einen PEF von 1,1 aufweist, liegt der PEF von Bio-Flüssiggas je nach Anlagentechnik (wie bei bestimmten Brennwertthermen oder BHKW-Anlagen) niedriger.

Gesetzliche CO₂-Bepreisung im Vergleich

Fossile Brennstoffe unterliegen einer gesetzlichen CO₂-Abgabe, deren Satz sich stufenweise erhöht. Da Flüssiggas im Vergleich zu Heizöl geringere direkte CO₂-Emissionen verursacht, fällt der preistreibende Effekt dieser Abgabe absolut gesehen milder aus. Durch den physischen Einsatz von Bio-Flüssiggas lässt sich der verbrauchsbedingte Ausstoß an Treibhausgasen direkt an der Quelle mindern, wodurch sich die anfallende gesetzliche CO₂-Abgabe entsprechend dem jeweiligen biogenen Anteil verringert.

Quelle: Outsite Co / unspash.com

Quelle: Outsite Co / unspash.com

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Möchten Sie einen unkomplizierten Beitrag zu mehr Umweltschutz leisten, egal ob bei der Beheizung Ihres Eigenheims oder im gewerblichen Kontext? Dann sprechen Sie uns gerne direkt an. Das Besondere: Sie können flexibel wählen, welchen Anteil an Bio-Flüssiggas (Bio-LPG) Sie Ihrem herkömmlichen Flüssiggas beimischen möchten. Lassen Sie sich jetzt von unseren Fachleuten zu den verschiedenen Optionen und Mischungsverhältnissen beraten!